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Liebe Leserinnen und Leser,

in einem „Rückblick in die Vergangenheit“ möchten wir Ihnen berichten aus Unterlagen und von Ereignissen und Tatsachen, auf die wir im Rahmen der Recherchen zur Erstellung der Ortschronik Schüller gestoßen  sind, die aber aus Platzmangel darin keine ausführliche oder auch gar keine Verwendung finden konnten.
Es ist vorgesehen in kurzen Abständen
einen solchen Bericht oder eine Zusammenstellung  als „Rückblick“ erscheinen zu lassen.

Vor 50 Jahren .... 1963

Richtfest an der neuen Schule in Schüller (mit einem Klick kommst Du auf das Dokument)

Jugend von Schüller baut sich ein Heim

Goldhochzeiten in Schüller

Matthias Meyer u. Werner Kandels

(Mitglieder der ehem. Chronikgruppe)

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Vor 50 Jahren … 1963

Richtfest an der neuen Schule in Schüller

Moderne Planung durch Kreisbauamt – Herrliche Lage am Ortsrand

Schüller - Mit der Feier des Richtfestes der neuen Schule in Schüller am Freitag ist der erste Bauabschnitt des Schulneubaus der Gemeinde fertig gestellt. Die Schule soll möglichst noch in diesem Jahr endgültig fertig gestellt werden.

Die Schule hat am Rande des Dorfes einen besonders bevorzugten Platz erhalten. Von hier aus kann der Blick weit ins Eifelland schweifen. Die Planung des Neubaus wurde vom Kreisbauamt angefertigt. Neben dem Schulraum wird ein Gruppenraum eingerichtet. Die alte Schule entsprach in keiner Weise mehr den Forderungen eines modernen Schulunterrichts, so daß man sich für den Neubau einer Schule entschloß.  Zu einer kleinen Richtfeier hatten sich am Freitag  Amtsbürgermeister Dr. Blum mit Pastor Peter Nisius, Bürgermeister Wolff mit der Gemeindevertretung, Lehrer Jakobs sowie die beteiligten Firmen mit Bauunternehmer Buske (Jünkerath), Anton Floß (Schönecken-Wetteldorf)sowie die Firmen Bohnen und Maus (Stadtkyll) eingefunden. Dazu der derzeitige Bauleiter, Inspektor Reichert, vom Kreisbauamt, der die Planungsarbeiten, die seinerzeit von Regierungsbaurat Kirch bzw. Bauingenieur Burkert getätigt worden waren, übernommen hat. Nach einem Richterspruch des Zimmergesellen vom Dachfirst sprach Bürgermeister Wolff den Dank für die geleistete gute Arbeit aus.

In der Gastwirtschaft Heinzen traf man sich anschließend zu einem Umtrunk. Bei dieser Gelegenheit dankte Amtsbürgermeister Dr. Blum der Bauplanung durch das Kreisbauamt und der jetzigen Bauleitung und wies darauf hin, dass nur mit Hilfe von Bundes- und Landeszuschüssen die Planung bis zum derzeitigen Stand in die Wege geleitet werden konnte, was man dankbar anerkennen müsse. Die Baukosten belaufen sich für die Schule und das Lehrerwohnhaus auf rund 200.000 DM, wovon der überwiegende Teil durch Zuschüsse gedeckt wird. Dr. Blum schloss in seine Dankesworte auch die Bauleistungen der Unternehmer und Bauhandwerker ein und sprach die Hoffnung aus, daß die Schule baldmöglichst vollendet werden könne. Worte des Dankes sprachen auch Pastor Nisius und der Vertreter des Kreisbauamtes.

Rückblick auf das Jahr 1964


Am Samstag, dem 1. Februar, wurde die neue Schule provisorisch bezogen, weil die Heizungsanlage in der alten Schule defekt war. In einem freiwilligen Einsatz aller im Dorf verfügbaren Männer wurden die Schulmöbel und die Gemeindebücherei in die neue Schule gebracht und aufgestellt.
Am 20. März wurden 7 Kinder aus der Schule entlassen: Christine Dierschke, Marlies Demary, Gisela Meyer (+), Elisabeth Koch, Hubert Heinz, Jürgen Schon und Josef Pfeil.
Zu Beginn des neuen Schuljahres 1964/65 im April wurden Martin Pfeil und Albert Mandelke  in das 1. Schuljahr aufgenommen. 
Am Freitag, dem 19. Juni, wurde die neue Schule in einer Feierstunde eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Damaliger Amtsbürgermeister war Dr. Blum. In der neuen Schule übergab Ortsbürgermeister Nikolaus Wolff die Schlüssel der Schule an Lehrer Heinz Brandenburg. Danach erfolgte die Segnung der Schulkreuze und der Räume durch den Ortspfarrer  Nisius.
Am 14. September wurde in der alten Schule eine Hosenfabrik eröffnet.
An den Kirmestagen im Oktober diente der alte Schulhof wieder als Kirmesplatz mit Schiffschaukel, Schießbude und Losbuden.
Am 25, Oktober fand die Gemeinderatswahl statt mit einer Wahlbeteiligung von 95%. 
Peter Wolff lag mit 140 Stimmen an der Spitze und wurde schließlich auch neuer Ortsbürgermeister.

Geburten:    Wolfgang Harings, Erwin Fasen, Irmgard Haepp, Marie-Helen Heinzen, Alois Konertz,  Richard Rehles, Ralf Goebel, Detlef Brandenburg

Sterbefälle:   Birgit Schilly, Paul  und Anna Dechange, Gertrud Himmels, Pauline Zulauf, Philipp Blum und Matthias Finken

Rückblick auf das Jahr 1965


Das Jahr begann mit großen Schneemengen. Das war ideal für den Wintersport. Bei Skiveranstaltungen erreichten unsere Schulkinder schöne Erfolge.
Walter Esch wurde Rheinlandmeister in der Nordischen Kombination.

Das Ortskanalnetz wurde weiter ausgebaut.

5 Mädchen und 4 Jungen wurden im April eingeschult: 
Doris Nöllen, Monika Boos, Gertrud Kessler, Susanne Schmitz und  Maria Nöllen
Heinrich Pfeil, Heinz Harings, Erich Meyer und Hans-Peter Wolff

8. August:  70 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schüller mit großem Festprogramm

Theaterabend am 2. Weihnachtstag, wobei mit großem Erfolg das Stück „Die Sühne am Wildbach“ aufgeführt wurde.

Geburten:  Dagmar Kessler, Stefan Czazkowski (+) Udo Meyer, Michela Meyer, Jutta Hennen,  Cordula Harings, Thomas Pinn, Detlef Simonis

Sterbefälle: Anna Keßler, Helene May, Anton Buick und Elisabeth Leyendecker

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 Die Jugend von Schüller baut sich ein Heim

Eine rühmenswerte Initiative – In freiwilliger Arbeit schon viel geleistet

Die Renovierung des alten Vereinshauses („Villax“) schreitet unvermindert weiter. Bis zur Kirmes am 3. Sonntag im Oktober soll der Saal fertig sein.

Schüller. Hoch oberhalb von Jünkerath liegt die kleine rund 350 Seelen zählende Gemeinde Schüller. Hart am Rande des Kreises Prüm gelegen, kann sie nur durch den Kreis Daun auf brauchbarer Straße erreicht werden. Die Gemeinde hat eine landschaftlich sehr reizvolle Lage infolge ihrer beherrschenden Höhenstellung, die einen weiten Rundblick bis zum Nürburgring und bis zur Hohen Acht und darüber hinaus fast bis in die Gegend des Siebengebirges ermöglicht.

Eine neue Schule entsteht an besonders hübscher Stelle am Ortsrand nach den Plänen des Kreisbauamtes Prüm. Der Rohbau ist fertig gestellt und bald sollen zwei neue Klassen dort bezogen werden. Auch das neue Lehrerwohnhaus ist im Rohbau vollendet. Die alte Schule und das dazugehörige Lehrerwohnhaus sind in keiner solchen Verfassung, dass sich eine Modernisierung oder ein Umbau gelohnt hätte.

Neben den angedeuteten Pluspunkten verfügt Schüller aber über noch etwas, und darum könnte sie manche besser begüterte Gemeinde beneiden: Eine sehr aktive Jugend, die als Laienspielschar der katholischen Landjugend angegliedert ist. Sie hat unter der Leitung von J. Finken damit begonnen, ein Jugendheim auszubauen. Diesem Jugendheim kommt jedoch, wenn es einmal ganz fertig ist, eine zusätzliche Bedeutung zu, weil es dann einen für die Gemeinde recht passablen Saalbau abgibt, der nicht nur der Jugend zur Verfügung steht, sondern der ganzen Gemeinde bei geselligen Veranstaltungen große Dienste leisten wird.  Obschon dem so ist, ist das Verständnis, das die Gemeindeväter diesen Planungen entgegen bringen, verhältnismäßig gering. Gewiss, die Gemeindeväter haben große Sorgen und es ist nicht leicht, mit den wenigen finanziellen Mitteln auszukommen. Die Steuerkraft ist gering und reicht kaum zur Deckung der Zwangsausgaben für das Amt und für den Kreis. Ferner sind noch etliche Längen Straße  auszubauen, ein Vorhaben, das noch in diesem Jahr verwirklicht werden soll. Die Schule muss fertig werden, und noch viele andere Dinge mehr lasten auf dem Gemeindeetat.

Auf der anderen Seite ersteht unter den fleißigen Händen der Jugend aber ein Werk, das nicht nur allein als kultureller Mittelpunkt für die Gemeinde zu werten ist, sondern dass auch, zieht man gesellige  Veranstaltungen, Aufführungen etc. in Betracht, eine Rendite abwirft, die nach und nach die investierten Mittel bezahlt machen wird. Zuschüsse sind bisher spärlich eingegangen, obschon sie, wenn irgendwo, hier angebracht sind. Davon haben sich kürzlich auch die Jugendpfleger des Kreises, die mit Regierungsassessor Robischon auch Schüller besuchten, überzeugt. Wo eine jugendliche Gruppe von solchem Idealismus beseelt ist, da sollte man schwerpunktmäßig ruhig größere Mittel investieren.

Wir haben die Planung um das Jugendheim besichtigt. Der alte Bau, der jetzt umgebaut wird, diente vor Jahrzehnten als Heim für den Kriegerverein. Das Haus wurde dann von einem Privatmann erworben, der Wohnungen einrichtete. Nach dem letzten Kriege hat die Gemeinde es zurückgekauft und damit – das muss anerkannt werden, die Voraussetzungen für einen Umbau als Jugendheim geschaffen. Eine altdeutsche Decke war teilweise, wenn auch durchaus mangelhaft, in das Bauwerk eingezogen. Um sie ging ein jahrelanges Tauziehen zwischen  der Jugend und den zuständigen Kreis- und Regierungsstellen. Die Decke war einem größeren Ausbau, vor allem aber der Nutzung der Bühne, im Wege. Aber bis die Behörden sich überzeugen ließen, vergingen wertvolle Jahre, in denen man sich behelfsmäßig durchschlagen musste.

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 Goldhochzeiten in Schüller

Die angegebenen Hausnummern entsprechen der Nummerierung der Häuser in der „Häuser- und Familienchronik der Ortgemeinde Schüller“

lfd. Nr.             Hausnr.            Namen                                                                        Datum

   1                     129                Matthias Adams          / Margaretha Linden              1944

   2                         9                Johann Krämer            / Anna Blameuser                  1950

   3                       31                Thomas Simonis         / Bernardine Talbot                1951

   4                       33                Matthias Talbot             / Elisabeth Linden                  1953

   5                     139                Arnold Spoden             / Anna Maria Blameuser        1953

   6                       95                Thomas Zulauf             / Pauline Lüttgen                    1958

   7                     154                Martin Menger               / Margareta Gierten                1968

   8                     129                Anton Meyer                  / Elisabeth Adams                  1971

   9                     142                Peter Nöllen                 / Veronika Spoden                   1972

  10                      10                Peter Schimmels        / Maria Nöllen                           1973

  11                    138                Wilhelm Heibach        / Katharina Jehnen                 1977

  12                    119                Nikolaus Wolff             / Anna Bauschen                     1983

  13                      26                Peter Haepp                / Anna Katharina Finken         1986

  14                        5                Johann Kessler          / Katharina Schilly                    1988

  15                      90                Michel Finken              / Maria Zulauf                            1993

  16                    114                Kurt Diergarten            / Marianne Wiese                    1994

  17                      84                Karl Knörr                     / Erna Zimmermann               1996

  18                        7                Josef Konertz               / Helena Neuendorf                1998

  19                      68                Johann Niebes           / Hildegard Schmitz                 1999

  20                      44                Johann Meyer              / Anneliese Harings                1999

  21                      89                Josef Schüssler          / Helena Krämer                      2001

  22                      65                Martin Kessler             / Marianne Finken                    2003

  23                      60                Walter Krämer             / Anneliese Stabel                   2003

  24                       8                Werner Kessler            / Elfriede Finken                      2005

  25                     13                Ernst Simonis               / Anna Kessler                        2005

  26                      66                Mathias Meyer              / Maria Fasen                          2007

  27                      29                Johannes Finken        / Maria Limbourg                    2007

  28                     75                Wilhelm Harings          / Marlies Adams                     2008

  29                    152                Walter Esch                 / Theresia Blum                      2008

  30                    151                Leo Hennen                / Eleonore Litfin                       2010

  31                    125                Franz Dorau                / Margarete Wagner                2010

  32                      57                Johann Harings          / Katharina Wagner                 2011

  33                      26                Herm.-Josef Fasen    / Mathilde Haepp                     2012

  34                    153                Paul Wagner                / Maria Offermann                   2012

  35                      47                Matthias Haepp           / Maria Neven                           2013

  36                      94                Michel Pinn                  / Christel (Anna) Wagner        2013

  37                    135                Meyer Günther           / Karin Nellessen                      2014

Diamantene-Hochzeit

 1                        60                 Walter Krämer            / Anneliese Stabel                    2013

 2                      113                 Kurt Diergarten          / Marianne Diergarten              2014

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