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DEFAULT : Das Jahr neigt sich dem Ende
17.12.2011 10:29 (789 x gelesen)

 


Das Jahr neigt sich dem Ende

 

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner,

(Schüller 19.12.2011) 

das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende zu. Wenn uns in diesen Tagen einige Augenblicke der Ruhe geschenkt werden, dann schauen wir zurück auf Vergangenes und blicken auf das, was kommen könnte.

Zuerst denkt wohl jeder von uns über sein privates Leben nach.

Wenn in der Familie und im Beruf alles glücklich gelaufen ist, werden Zufriedenheit und Dankbarkeit ihre Stimmung lenken und erhellen. Ich hoffe, dass viele von ihnen mit einem solchen Gefühl ins neue Jahr gehen. Aber nicht jedem ging es gut. Schicksalsschläge und Enttäuschungen im privaten Bereich oder Misserfolge im  Beruf drücken das Gemüt und lassen nur schwer zu, diese Zeit genießen zu können. Für Sie hoffe ich, dass ihnen 2012 ein neuer Anfang glückt, ihre Bemühungen vom Erfolg begleitet sind und ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Allen kranken Mitmenschen wünsche ich auf diesem Wege eine gute Besserung.

 Zur Gemeinde,

 „Was alle angeht, können auch nur alle lösen!“,

so hat es Friedrich Dürrenmatt einst formuliert und dieser Satz gilt für das Leben in einer kleinen Gemeinde in ganz besonderem Maße.

Das Gemeindeleben ist die Aufgabe aller Menschen in Schüller. Eine Gemeinde findet nicht statt, eine Gemeinde muss gelebt werden.

Der Zusammenhalt in der Gemeinde wird entscheiden, ob Schüller die Herausforderungen der Gegenwart meistert und sich damit Perspektiven für die Zukunft erarbeitet. Zivilcourage und Fleiß sind gefragt, Ideen und Tatkraft notwendig, dabei immer die Gemeinschaft der Menschen vor Ort wahren und fördern. Bei aller finanziellen Sorge darf die soziale Sorge für die Menschen nicht zu kurz kommen. Wenn die öffentlichen Finanzen schrumpfen steigt die Verantwortung der Gemeinde und des einzelnen Bürgers.

 

„Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss!“

 Für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde werden weiterhin verstärkt Sparsamkeit und Augenmaß im Mittelpunkt unseres Handelns stehen müssen. Gemeindepolitik muss sich in Zukunft mehr den je auf das Mögliche beschränken und wir alle müssen dies akzeptieren, dass auf nur Wünschenwertes weitgehend verzichtet werden muss. In Zeiten immer knapperer Ressourcen dürfen wir nicht vergessen, das wir nicht das Recht haben, mehr auszugeben als wir haben, schließlich stehen wir auch in der Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen.


Wir schauen aber auch auf das öffentliche und politische Leben in unserem Land und in unserer Gemeinde. Auch 2011 war wieder ein turbulentes und ereignisreiches Jahr. Vieles wurde zu einem guten Ende geführt, manches ist in die Warteschleife gestellt worden. Nicht alles kann auf einmal gelingen und zur Zufriedenheit aller erledigt werden. Vertrauen und Geduld sind angesagt. Die Diskussionen über das Für und Wider von Entscheidungen werden auch in Zukunft weitergehen.

 Ich bin mir sicher, dass wir auch die Aufgaben des Jahres 2012 trotz knapper Kassen bewältigen werden.

 Ein afrikanisches Sprichwort lautet:

 „Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.“

 

Von den Einwohnerinnen und Einwohnern, die gegen den Strom anschwimmen, die nicht wegschauen, wenn Mitmenschen Hilfe benötigen, lebt unsere Gemeinschaft. Durch sie schöpfen wir Mut und Hoffnung. Es sind die in einem Ehrenamt Tätigen, aber auch viele, die ganz im Stillen seelischen oder materiellen Beistand leisten. Allen diesen Menschen gilt unser Dank.

Mein persönlicher Dank gilt all denen, die mich in meiner Aufgabe als Ortsbürgermeister  im vergangenen Jahr unterstützt haben, denn ohne deren Unterstützung bzw. Hilfe hätte ich meine Aufgabe nicht erfüllen können.

Was mich hier besonders gefreut hat,  ist die Tatsache, dass es mittlerweile wieder einige Mitbürger unter uns gibt, die ohne dass man sie ansprechen muss, Aufgaben bzw. Verantwortung übernehmen, wozu an sich die Gemeinde verantwortlich ist.


Im Namen des gesamten Ortsgemeinderates wünsche Ihnen allen, dass Sie zu den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel erholsame und besinnliche Stunden mit den Menschen verbringen können, die Ihnen am nächsten stehen und dann am Neujahrstag gesund und zuversichtlich in das Jahr 2012 starten.

Euer Guido Heinzen, Ortsbürgermeister

 

 

 

 



 


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